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Unsere Storchenfamilie ist abgeflogen (21.08.2009) Oh, war das ein spannender Sommer! Von den 4 gelegten Eiern sind zwei Störche groß geworden und machten Anfang August ihre ersten Flugversuche. Am 02. August abends um 20 Uhr geschah etwas sehr Außergewöhnliches: ca. 40 zumeist Jungstörche kreisten über Paretz und unserem Hof, landeten auf allen Dächern und Wiesen und stürmten zu zehnt unser Nest mit den zwei ganz verängstigten Jungen. Papa Storch griff nicht ein und verhielt sich am anderen Ende des Scheunendaches ganz teilnahmslos. Was hätte er auch gegen 10 fremde Störche in seinem Nest ausrichten können? Das Nest war regelrecht besetzt worden. Da es dann schon dunkel wurde, sind die fremdem Störche auch nicht weg geflogen und blieben über Nacht. Am nächsten Morgen war alles wieder beim Alten. Wir fragten bei einem Fachkundigen nach und er erklärte uns, dass das schon mal vorkommt, dass die jungen Störche aus der Umgebung neugierig sind und andere Nester anfliegen. Mitte August waren dann die Jungstörche weg! Nur Franz und Sissi, die beiden Altstörche, blieben noch bis zum 21.08.2009. Jetzt ist das Storchennest leer und wir alle hier auf dem Storchenhof wissen nun, dass der Herbst unweigerlich kommen wird.
Unsere Ponyherde hat sich vergrößert (18.06.2009) Nun wartet Freddy, ein Pippi Langstrumpf - Pony, und Betty, eine Haflingerstute mit Ihrem Fohlen Bueno auf Ihre Kinder und sind bereit, geduldig die Kinder auf ihrem Rücken zu tragen.
Die Storchenküken sind geschlüpft (12.06.2009) Einen Tag eher als wir errechnet haben, hat sich das erste Küken aus der Eischale gepickt. 2 Tage später kam das Zweite, das aber am Folgetag verstarb. Am tag danach kam das dritte Küken auf die Welt. Das vierte und letzte Ei hat sich bis heute nicht aus dem der Schale gepellt, somit werden es wohl 2 Küken bleiben. Drücken Sie mit uns fest die Daumen, daß den kleinen Neugeborenen nichts passieren wird und die Eltern sie gut füttern können.
Entenküken und Lämmchen (30.05.2009) Wer hätte das gedacht: unsere Flocke wird doch noch dieses Jahr Mama. Das kleine Böcklein ist wohlauf und genießt den prallen Euter mit der leckeren Schafsmilch. ....und unsere Ente Ilse half 7 kleinen gelben Küken zu neuem Leben.
Heim im Nest. (09.05.2009) Nun ist die Welt wieder in Ordnung: Franz und Sissi sind wieder vereint, lieben sich heiß und innig und sorgen schon kräftig für Nachwuchs. Am Sonntag, den 3. Mai., hat Sissi das erste Ei gelegt. Das zweite Ei lag 2 Tage später im Nest und das 3. Ei kam am 7. Mai, das 4. Ei am 9. Mai. Durch unsere Beobachtungskamera kann man das Alles sehr gut mit verfolgen.
Die Störche sind da! (20.04.2009) Viel später als in den letzten Jahren ist unser Storch wieder in sein Nest auf dem Scheunendach eingezogen und wartet auf sein Weibchen, das sicher ebenso in den nächsten Tagen einfliegen wird. Am 20. 4., abends um 19 Uhr ist er gelandet, hat geklappert und noch angefangen sein Nest zu putzen! Am nächsten Tag entdeckte er erst mal einen Fremden in seinem Nest. Der Storch feuerte regelrecht eine ganze Krähenbrut aus seinem schönen Gemach. Cest la vie! Die Krähenmama kann es bis heute nicht verstehen und schaut immer noch am Nest vorbei, wenn es gerade leer ist, weil der Storch auf Futtersuche ist. Leider hat keiner der Mitspielenden an unserem Wettspiel auf den 20. April getippt! Somit kommt die ganze Wettsumme der Kindertagesstätte Havelfrüchtchen in Paretz zu Gute. 89 Tipps sind eingegangen. Mit 445 Euro können sich die Erzieherinnen für ihre kleinen Forscher sogar 2 Mikroskope leisten!! Von der Restsumme wollen sie sich ein paar Lupen und anderes Forschermaterial besorgen. Eine tolle Sache, Gratulation!
An alle teilnehmenden Wettspieler noch mal ein herzlichen Dank! ...und wer Lust hat, das Klappern des Storches aus nächster Nähe zu bestaunen, der kommt zu uns ...
Von Kätzchen und Lämmern (18.04.2009) Unsere Katze “Anne” hat vor einigen Wochen niedliche kleine Kätzchen geworfen und nun können die Kleinen endlich bewundert und gestreichelt werden. Außerdem gibt erblickte noch ein weiteres Lämmchen das Licht der Welt. Bald werden sicher auch Enten- und Hühnenküken schlüpfen und auch die Störche wieder heimkehren.
Drillingslämmer zu bestaunen (06. März 2009) Am Freitag Morgen überraschte uns Erika wieder mit einer Drillingsgeburt. Alle drei Lämmchen sind wohlauf. Die Schafsmama hat es mal wieder ganz still und heimlich ohne unser Zutun geschafft. Hoffentlich hat sie genug Milch, damit wir nicht wieder wie letztes Jahr dem Kleinsten die Flasche geben müssen.
Wann kommen die Störche zurück? Wie jedes Jahr können Sie mitfiebern und mit einem geringen Einsatz von 5 € auf die Ankunft des ersten Storches wetten. Kommt er sehr früh wie die beiden letzten Jahre? Oder ganz spät, wie im Jahr 2003? Keiner weiß es! Wer den richtigen Tag getippt hat, gewinnt von der eingegangenen Summe aller Tipps 20 %. Die restlichen 80 % gehen wieder an eine gemeinnützige Einrichtung für eine zweckgebundene Sache. Tippen Sie mit auf einen Tag zwischen dem 29.März und 26.April! Seien Sie mit dabei, fiebern mit und tun obendrein etwas Gutes! Top, die Wette gilt!
Ein Streichelzoo mit jeder Menge „Tierpädagogen“ Wer schon morgens auf den Hof kommt wird mit einem lauten Mäh von den Schafen Molly, Lilli, Mona, Erika und Hans begrüßt, die Hunde Maida und Nelly wedeln ganz aufgeregt mit ihren Schwänzen, die vielen kleinen Kätzchen streichen ganz wild um die Beine und die Pferde Tosco, Libana, Anton, Nico und Campino, die Ponys Susi und Strolch und unser Maulesel Wastl scharren ganz fürchterlich mit den Hufen, um uns zu sagen „Wir haben Hunger!“. Ganz dumpf hören wir den Hahn krähen, der uns sagen will „Macht bitte unseren Stall auf!“Am geduldigsten warten die Kaninchen und Meerschweinchen, bis man ihnen die Stalltüren öffnet, um ins Freigehege gelassen zu werden.
Die Kinder, die hier ihre Ferien auf dem Hof verbringen, können jeden Tag mit erleben, wie alle Tiere mit leckeren Körner, hartem Brot, Karotten und Kartoffeln gefüttert werden! Es ist lustig zu beobachten, wie sich die Hühner auf dasD eingeweichte Brot oder die zerstampften Kartoffeln stürzen, wie die Pferde gierig ihren Hafer hinunterschlingen und dabei böse die Ohren anlegen, weil sie glauben, der Andere könnte was Besseres bekommen. Das Verhalten kennen die Kinder von sich selbst. Hier können sie darüber lachen.
Von der Tierpädagogik profitieren die Kinder in vielerlei Hinsicht: Auf dem Hof lernen sie mehr über die Natur als später in vielen Jahren Biologieunterricht. Mit der Pflege der Tiere dürfen sie für ihr Alter eine Menge Verantwortung übernehmen. Füttern und Bürsten sind echte und notwendige Aufgaben. Das Putzen der Ponys ist gar nicht so einfach. Die Kinder lernen Rücksichtnahme, denn auch Pferde und Ponys sind kitzlig. Auch das wichtige Hufeauskratzen, das ja viel Spaß macht, bedarf einer gewissen Technik und Kraft. Gerade für Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen können Tiere zum Anker werden. Mit Hunden, Pferden, Kaninchen und Meerschweinchen, Schafen und Katzen erleben sie oft eine Eindeutigkeit, die sie sonst im Leben vermissen. Die Tiere können zuhören, nehmen einen, wie man ist, strafen nicht. Sie lassen sich endlos streicheln und kuscheln, zeigen den Kindern, wo sie es gern haben (und wo nicht!) und strahlen dabei auch noch Wärme aus. Der Umgang mit den Tieren, das sichere Führen der Ponys, das richtige Verhalten in der Nähe eines jeden Tieres – egal ob Pferd, Schaf, Hühner, Hund oder Katze - schult die Umsicht, die Sensibilität für das Lebewesen und die Natur und fördert das Selbstbewußtsein der Kinder.
Der Respekt vor den Tieren und die Achtsamkeit, die man ihnen entgegen bringen muß, färbt auch auf den Umgang der Kinder untereinander ab. Ganz nebenbei eignen sich die Kinder Kompetenzen an, die sie im späteren Leben weiterbringen – auch ohne Arbeitsblätter eine gute Schule fürs Leben!
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